Digitales Röntgen
In der Zahnmedizin werden Röntgenaufnahmen angefertigt, um Informationen über Zähne und Kieferabschnitte zu bekommen, die dem Auge nicht zugänglich sind, also Daten aus dem Körperinneren. Im Laufe der Jahrzehnte sind die Röntgenanlagen immer weiter verbessert worden, so daß die Qualität der Aufnahmen - bei geringerer Röntgenstrahlung und empfindlicherem Filmmaterial - sich erheblich verbessert hat.
Einen Höhepunkt der technischen Entwicklung stellt das Digitale Röntgen dar.
Hierbei wird anstelle des herkömmlichen Röntgenfilms ein hochempfindlicher Strahlenträger verwendet, so daß die Strahlendosis um bis zu 95 % reduziert werden kann. Es können also mittels Digitalem Röntgen, bei gleicher Strahlenbelastung, 18 Aufnahmen anstelle einer konventionellen Aufnahme angefertigt werden. Trotz dieser Strahlenreduzierung bleibt zu erwähnen, daß Röntgenstrahlen für den menschlichen Organismus nicht unschädlich sind.