Diodenlaser
Dioden(oder Injektions)laser bergen für den Einsatz in einer Zahnarztpraxis viele Vorteile: Sie sind für die chirurgisch-zahnärztliche Schnittführung gut geeignet. Die Schnittbreiten solcher Diodenlaser sind jenen, die mit einem Skalpell erzielt werden, sehr ähnlich. Durch die geringe Eindringtiefe ins Gewebe (1,5–2,0mm) ist die Zone der thermischen Schädigung und Randnekrose bei korrekter Wahl der Laserparameter sehr klein.

Diodenlaser werden jedoch nicht nur in der zahnärztlichen Chirurgie (Schnittführung) mit Erfolg eingesetzt. Vor allem ist ihre hohe Wertigkeit bei der Dekontamination keimbesiedelter Oberflächen im Rahmen einer Parodontitisbehandlung oder bei der Behandlung von Entzündungen an Implantaten hervorzuheben.

Ferner ist der sogenannte Softlaser, für eine „biostimulierende“ Wirkung auf Weichgewebe bekannt.