Endodontische (Wurzelkanal) Behandlungen mit dem Operationsmikroskop
Da wir uns von der ersten Stunde an mit diesem faszinierenden Fachgebiet vertraut gemacht haben, verfügt unsere Praxis mittlerweile seit 1996 Erfahrung mit diesen Behandlungsmethoden, welche durch regelmäßige und kontinuierliche Fortbildung im In- und Ausland ständig verfeinert wird. Die technische High-End Ausstattung ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist das vollständige Entfernen des bakteriell infizierten Zahnnervs aus dem inneren des Zahnes, die Reinigung und Desinfektion aller Hohlräume und der anschließende dichte und dauerhafte 3-Dimensionale Verschluss des Kanalsystems.

Klinische Studien zeigen die Probleme der konventionellen Wurzelbehandlungen. Die Erfolgsrate bei herkömmlichen Behandlungen liegt bei 50-70%.
Aufgrund der fehlenden Sicht und ungünstiger Wurzelanatomie ist eine vorhersagbare Therapie in vielen Fällen nicht möglich. Das bedeutet, dass heute noch viele Zähne entfernt werden, welche ein Spezialist routinemäßig erhalten kann.

Die extreme Vergrößerung des Operationsmikroskopes ermöglicht es, feinste Strukturen im Wurzelkanalsystem darzustellen und entsprechend zu behandeln. Denn nur was gut sichtbar ist kann entsprechend behandelt werden.

In Kombination mit modernen hochflexiblen Aufbereitungsinstrumenten, Ultraschall und 3D-Fülltechniken, können auch Zähne mit stark gekrümmten Wurzeln erhalten werden.

Revisionsbehandlung mit dem Dentalmikroskop
Bereits wurzelgefüllte Zähne, die chronische Entzündungen an der Wurzelspitze aufweisen, können mittels einer Revision erneut behandelt werden. In den allermeisten Fällen werden im Mikroskop die Ursachen des Misserfolgs entdeckt. Beispielsweise zusätzliche versteckte Kanäle, Krümmungen etc. Durch eine Revision können häufig operative Eingriffe (Wurzelspitzenresektion) oder auch der Zahnverlust vermieden werden. Wenn doch eine anschließende Wurzelspitzenresektion erforderlich sein sollte, verbessert sich die Prognose dieser Maßnahme, durch die vorangegangene Revisionsbehandlung erheblich.

Mikrochirurgische Endodontie (Wurzelspitzenresektion)
Dieser Eingriff ist heute ohne den Einsatz des Operationsmikroskops sowie speziell entwickelter, mikrochirurgischer Instrumente nicht mehr vorstellbar. In Studien wurde ermittelt, dass dieser Eingriff, wenn er konventionell durchgeführt wird, eine Misserfolgsrate von etwa 50% aufweist.

Aufgrund der hohen Behandlungsqualität mit dem Mikroskop ist die Ausheilungsrate bei Wurzelspitzenresektionen viel höher, da jede Wurzelspitze unter der Vergrößerung des Mikroskops individuell beurteilt und entsprechend therapiert werden kann. Mit einer sehr schonenden und atraumatischen Operationstechnik werden mehr Wurzelanteile erhalten, die Prognose der Zähne wird dadurch erheblich verbessert. Aufgrund der sanften und schonenden Operationsmethode erfolgt in der Regel ein rascher, schmerz- und schwellunsgsfreier Heilungsverlauf.