Zahnimplantate
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan: Das Implantat ersetzt die Wurzel des fehlenden Zahnes. Es besteht aus dem sehr körperverträglichen (biokompatiblen) Metall Titan, ist schrauben- oder zylinderförmig und hält höchsten Belastungen stand. Allergische Reaktionen auf Titan sind nicht bekannt.

Zahnimplantate ermöglichen heute einen perfekten Ersatz fehlender Zähne oder sogar des gesamten Gebisses. Die Gründe für Zahnimplantate sind: medizinisch können sie sehr viel besser als Brücken Fehlstellungen des Gebisses und damit Fehlbelastungen der Kiefergelenke vermeiden helfen und damit neben dem ästhetischem auch für ein besseres körperliches Wohlbefinden sorgen. Auch schonen Implantate gesunde Nachbarzähne. Durch den Einsatz von Zahnimplantaten können die unangenehmen Folgen früherer Behandlungsmethoden, wie Zahnprothesen vermieden werden. Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Kontrolle können Implantate so lange halten wie ein gut gepflegter eigener Zahn.

Der Einsatz des DVTs (3-D-Röntgen) in der Zahnarztpraxis Dres. Orcun ermöglicht detaillierte, naturgetreue 3D-Bilder, somit eine exakte Planung in der Implantologie. Selbst bei schwierigen Ausgangssituationen, ist eine sichere Durchführung der Eingriffe möglich. Aufgrund des minimalen, gezielten Strahlungsfeldes ist die neue 3D-Technologie extrem Strahlungsarm!

Voraussetzungen
Die Voraussetzungen für Zahnimplantate sind ein Alter von etwa 18 Jahren und eine normale körperliche Gesundheit. Eventuelle Entzündungen in der Mundhöhle müssen vor der Behandlung behandelt werden. Da der Zahnverlust meist mit akuten oder chronischen Entzündungen des Zahnbettes einhergeht, vergehen zwischen der Entfernung des Zahnes und der Implantation etwa sechs bis zwölf Wochen.

Unter bestimmten Voraussetzungen lassen sich Implantate aber auch sofort nach dem Entfernen eines Zahnes setzen, z.B. wenn der Zahn durch einen Unfall verloren geht. Bei dieser „Sofortimplantation“ wird die künstliche Wurzel in das bestehende Zahnfach eingesetzt. So bleibt der Zahnfleischverlauf erhalten und der Knochenabbau wird verhindert. 

Auch muss der Kieferkamm eine bestimmte Stärke haben, damit das Implantat einen optimalen Halt bekommt.

Auch bei komplexen Befunden kann mit geeigneten Maßnahmen eine Verbesserung des Implantatlagers erreicht Werden, um so das Setzen von Implantaten zu ermöglichen. So können auch Patienten, deren Kieferknochen sich in Folge längeren Zahnverlusts zurückgebildet haben, durch innovative Methoden zum Knochenaufbau und der Beschleunigung des Knochenwachstums erfolgreich therapiert werden.


Einsetzen von Implantaten

In der Zahnarztpraxis Dres. Orcun werden ausschließlich die hochwertigsten und renommiertesten Implantatsysteme eingesetzt, die seit vielen Jahrzehnten getestet und kontinuierlich weiterentwickelt wurden und deren Sicherheit und Haltbarkeit in Langzeitstudien belegt werden konnte.

Zahnimplantate sind künstliche Titan-Zahnwurzeln und vollständig körperverträglich (biokompatibel). Diese werden schrauben- oder zylinderförmig in den Kiefer eingearbeitet und ersetzen so die fehlende Zahnwurzel. Die Oberfläche der Implantate habe eine spezielle Oberfläche die beim Einheilen fest mit dem umgebenden Knochen verwächst.

In einigen Fällen kann bereits beim Einsetzen eine Stabilität erreicht werden, die das gleichzeitige Einsetzen einer provisorischen Krone ermöglicht. Um vollständig belastet werden zu können muss jedes Implantat fest mit dem Knochen verwachsen sein. Dies dauert abhängig von dem Ausgangsbefund circa zwei bis zu zwölf Monate.

Die eigentliche Krone auf dem Implantat, besteht aus Vollkeramik, um auch hier die hohen Anforderungen hinsichtlich Stabilität, Haltbarkeit und Ästhetik zu erfüllen. Hohe Biokompatibilität, d.h. gute Verträglichkeit ohne Risiken, ist hierbei ebenfalls selbstverständlich.

Die Implantatversorgung erfolgt ambulant und wird in unseren hochmodernen Behandlungsräumen durchgeführt. Auf Wunsch kann die Behandlung in einer schmerzfreien Schlafnarkose erfolgen, diese wird durch unseren Narkosearzt überwacht.



Provisorium 

Für die Übergangszeit bis zur festen Einheilung der Implantate stellt ein Provisorium eine ausreichende Kaufunktion und Ästhetik sicher. Neben seinem ästhetischen Mehrwert schützt das Provisorium zudem das einheilende Implantat.

Hierfür stehen je nach Ausgangssituation verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: 

Einfache Klammerprothese mit Kunststoffbasis: Ein herausnehmbarer Zahnersatz mit einer dem Zahnfleisch aufliegenden Kunststoffbasis und einfachen Drahtklammern.

Klammerprothese mit Stahlbasis:  Dieser herausnehmbare Zahnersatz hat im Gegensatz zur einfachen Klammerprothese statt einer Kunststoffbasis ein Stahlgerüst. Auch die Klammern sind stabiler und exakter gefertigt. Gegenüber der einfachen Lösung ergibt sich durch die schlankere Konstruktion ein besserer Tragekomfort und ein festerer Sitz.

Provisorische Brücke: Falls Nachbarzähne überkronungsbedürftig sind, wird ein fest eingesetzte Brücke aus Kunststoff oder mit einer Metallverstärkung verwendet. 

Klebebrücke (Adhäsivbrücke, Marylandbrücke):Es handelt sich hierbei um ein laborgefertigtes Brückenglied mit \"Flügeln\" zum Ankleben an die Nachbarzähne. 

Sofortversorgung der Implantate: Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, ein eingebrachtes Implantat direkt mit einer provisorischen Krone zu versorgen. 

Provisorische Implantate: Wenn genügend Knochenangebot zwischen den eingebrachten Implantaten vorhanden ist, können dort Kurzzeitimplantate (Interimsimplantate, prov. Implantate) verankert werden, die eine Prothese (oder auch eine feste Brücke) während der Einheilzeit der \"richtigen\" Implantate verankern. Kurzzeitimplantate haben meist einen Kugelkopf, dessen korrespondierendes Halteelement in die Prothese/Brücke eingearbeitet wird. Die provisorischen Implantate werden zur Fertigung der definitiven Versorgung wieder unproblematisch entfernt, manchmal haben sich diese aufgrund der Belastung bereits gelockert.  Ein großer Vorteil ist der Schutz der endgültigen Implantate vor Belastungen während der Einheilungszeit und natürlich eine sofortige, festsitzende Versorgung. 

Kosten
Die Kosten einer Implantat-Versorgung hängen von dem Schwierigkeitsgrad des Eingriffs und der Zahl der Implantate ab. Der Preis von einzelnen Oberkiefer-Frontzahnimplantaten bei anspruchsvoller Ästhetik und erforderlichem Kieferaufbau unterscheidet sich natürlich deutlich von dem Preis eines Implantates, das unproblematisch gleichzeitig mit weiteren Implantaten zur Befestigung einer Unterkiefer-Prothese eingesetzt wird.  In der Regel sind darin neben der Implantation (einschließlich aller Materialkosten) auch Diagnostikleistungen wie Röntgen und das Honorar des Zahnarztes enthalten. Kosten für spezielle Narkoseverfahren entstehen zusätzlich. Hinzu kommen Kosten für die Versorgung der künstlichen Zahnwurzel mit Zahnersatz ( Krone, Brücke, Prothese ). 

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Implantat-Versorgung in der Regel nicht. Für den Zahnersatz ( Krone, Brücke, Prothese ) auf dem Implantat wird jedoch ein Festkostenzuschuss gewährt.

Private Versicherungen übernehmen im Rahmen des abgeschlossenen Versicherungstarifes die Kosten. In jedem Fall bekommen Sie vor Beginn der Behandlung einen detaillierten Kostenvoranschlag.